Monte Grappa- "Wirf gleichzeitig einen Blick auf die Adria und auf die schneebedeckten Alpen".
Beim Monte Grappa steht nicht unbedingt das Fahren im Mittelpunkt, viel mehr ist es der Ausblick, den man nach absolvierter Bergfahrt bei halbwegs guter Sicht genießen kann. Daß man von dort oben gleichzeitig die Adria und die Schneebedeckten Gipfel der Alpen sehen kann, stellt hier den Normalfall dar.
Darüberhinaus stellt der Monte Grappa ein trauriges Denkmal für die Unvernunft der Menschen dar - niemals zuvor sah ich ein Kriegerdenkmal von diesem Ausmaß (mitten auf der Bergspitze), wo hunderte von italienischen und kaisertreuen österreichischen Soldaten begraben sind. Die Verluste beim Kampf um diesen Berg waren damals auf beiden Seiten derartig groß (und der Abtransport logistisch nicht mehr machbar), daß sich Italien als auch Österreich entschied, die Soldaten gleich vor Ort zu beerdigen.

Sonstige Hinweise:
Keine Wintersperre, keine Maut. Empfohlene Fahrtrichtung: Auf den Monte Grappa von Süden nach Norden, da die Nordrampe nicht immer frei befahrbar ist. Anreise: Das Gebiet westlich des Monte Grappa (um "Asiago") ist in gutem Zustand, verkehrsarm und führt relativ eben durch Wälder.
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