Trabant P601, BJ 1975    

Kenia.

Kenia (ca. 34 Mio. EW) ist flächenmäßig etwa so groß wie Frankreich und liegt an Afrikas Ostküste. Die Hauptstadt ist Nairobi (ca. 3 Mio EW) und dort läßt es sich für gesamtafrikaische Verhältnisse ausgesprochen gut und auch relativ sicher leben. Neben Nairobi spielt noch Mombasa als größte Hafenstadt eine wichtige Rolle, da von dort aus alle Exporte und Importe von und nach Ostafrika
abgewickelt werden. Ich beschränke mich in dem Reisebericht in erster Linie auf meine persönlichen Eindrücke. Für genaue Daten zum Land besuch einfach Wikipedia.

Ganz schnelle kommen hier zu den Fotos und hier zum Video (ca. 16 MB), bei interesse an der hochqualitativen DVD bitte Kontakt aufnehmen.

landkarte

Die Verkehrsinfrastruktur ist abgesehen von den großen Städten katastrophal. Die meisten asphaltierten Straßen, die wir befahren haben sind mit hunderten Schlaglöchern durchsät, da war die
Reise auf einer reinen Schotterpiste in Relation viel angenehmer. Ein geländegängiges Fahrzeug ist also in jeder Hinsicht für die Reise zu empfehlen. Die einwöchige Reise machte ich mit meinem
Vater von 22. bis 29.9.2005. Sie führte uns von Nairobi aus zunächst in den wohl berühmtesten Nationalpark Kenias, in den Amboseli Nationalpark, der durch die magische Kulisse des Kilimandscharo in seiner Art wohl einzigartig ist. Von dort ging es weiter in den Lake Nakuru Nationalpark, der für seine Millionen Flamingos berühmt ist, und schließlich in die Masai Mara, die die südliche Fortsetzung des Serengeti Nationalparks in Tansania ist. Hier noch mal die Reiseroute:

route

Tag 1:
Wien-Amsterdam-Nairobi

Nach einer angenehmen Tagesreise über Amsterdam kommen wir gegen 22 Uhr in Nairobi an und fahren sogleich in den Nairobi Safari Club, ein nettes Hotel im Stadtzentrum Nairobis. Auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt passieren wir das Industriezentrum Nairobis. Alle großen Firmen wie HP, Microsoft, Coca Cola, Total,... sind natürlich vertreten. Die Strassen in der Stadt sind relativ gut erhalten und die Fahrt verläuft problemlos.

Tag 2:
Nairobi-Namanga-Amboseli National Park

Um 7 uhr werden wir von unserem Guide David abgeholt, der mit uns die nächsten sechs Tage verbringen wird. Nach dreistündiger Fahrt erreichen wir Namanga. Dieser Ort liegt genau an der Grenze zu Tansania. Wir machen zum ersten Mal in einem Curio Shop Station (eine Art Tourist Shop), wo wir zum ersten mal das heimische Souvenir-Angebot sondieren.

Ab Namanga geht es über eine Schotterpiste ca. eineinhalb Stunden bis zum Gate des Amboseli Nationalparks. Immer wieder wird unsere Reise durch herumlaufende Tiere angehalten. Die Maasai begleiten uns mit ihren Rinderherden während der gesamten Fahrt.

Reise

Nach der Ankunft im Nationalpark berüßt uns gleich der Kilimandscharo, der - wie meistens am Nachmittag - in Wolken gehüllt ist.

Kilimandscharo

Nach der Ankunft in der sehr komfortablen Sopa-Lodge und einer kleinen Stärkung geht es auch sofort auf die erste Pirschfahrt. Fotos gibt es hier.

Tag 3:
Amboseli National Park

Wir verbringen den ganzen Tag im Nationalpark. Wir sehen Zebras, Elefanten, Sekretärsvögel, Geier, Gnus, Büffel, Marabus, Hippos, Giraffen... nur der Löwe will sich nicht blicken lassen. Alles vor der wunderschönen Kulisse des Kilimandscharos.

Kilimandscharo

Tag 4:
Amboseli National Park-Nairobi-Naivasha-Lake Nakuru

Dieser Tag ist bestimmt der anstrengendste der ganzen Reise. Für die ca 350 km zum Lake nakuru Nationalpark benötigen wir ca. 8 Stunden, was zum Großteil auf die katastrophalen Strassenverhältnisse zurückzuführen ist. Der Lake Nakuru Nationalpark ist sehr klein, aber die Kulisse der zig-Tausenden Rosa Flamingos entschädigt für die Strapazen.

Flamingos

Den Abend verbringen wir am Lake Navasha in einer sehr schlichten aber netten Lodge.

Tag 5:
Lake Nakuru-Narok-Masai Mara

Nach fünstündiger Fahrt erreichen wir den Masai Mara Nationalpark. Am späten Nachmittag gehen wir auf unsere erste Pirschfahrt und erleben eine wundervolle Abendstimmung.

Kilimandscharo Abends

Tag 6:
Masai Mara National Park

Wir gehen um 7 Uhr auf morgendliche Pirschfahrt und überraschen die ansässigen Löwen beim Frühstück.

Loewe frisst 2

Wir haben großes Glück, diesem Schauspiel zu folgen. Nach 5 Minuten erscheint der Löwe, der als männlicher Part natürlich als Erster zulangen darf, er verscheucht die beiden Löwinnen, die das Gnu gerissen haben und macht sich über die Leckereien (Organe) des Gnus her. Die Löwinnen warten in sicherer Entfernung, bis er fertig gegessen hat. Außerdem steht schon ein Rudel Geier in sicherer Entfernung und wartet auf ihren Einsatz. Sensationell.

Loewe frisst

Neben Geparden bleibt uns aber der letzte der "Big Five", der Leopard, verborgen, ein Grund mehr, wiederzukommen...

Tag 7:
Masai Mara National Park-Rift Valley-Nairobi

Wir machen uns auf den Heimweg nach Nairobi, bleiben noch kurz im Rift Valley...

Rift Valley

...dem ostafrikanische Grabenbruch, der sich durch ganz Ostafrika zieht, stehen.

Gegen Mittag erreichen wir Nairobi und verbringen den Tag relaxend im Nairobi Safari Club. Am Abend besuchen wir das wohl berühmteste Lokal Ostafrikas, das Carnivore, das ein regelrechter Fleischtempel ist, von Krokodil bis Strauss gibt es alles, was der Gaumen begehrt.

Essen

Essen weiter

Tag 8:
Nairobi-Amsterdam-Wien

nach einer unentspannten nacht (zu viel verschiedenes Fleich im Magen) geht es am Vormittag zum Kenyatta-Airport und wir treten den Heimflug nach Wien via Amsterdam an.

Hier gehts zu den gesammelten Fotos.

Hier zum Video (rechtsklick und "speichern unter..." wählen)

www.hoefler.cc und www.ddr1.at