Trabant P601, BJ 1975    

Uganda.

Meine letzte Reise führte mich im OKtober 2007 ins zentrale Afrika. Uganda wird dem ein oder anderen womöglich einen Schauer über den Rücken laufen lassen, aber das wunderschöne an dem Land ist, dass es Afrika ist, wie man es sich vorstellt (das kann jetzt gut oder schlecht sein, je nach Ansicht).

Uganda (ca. 26 Mio. Einwohner) liegt in Ostafrika und grenzt im Norden an den Sudan, im Osten an Kenia, im Süden an Tansania, im Südwesten an Ruanda und im Westen an die Demokratische Republik Kongo. Die Grenzen zu Kenia und Tansania verlaufen zum Teil durch den Viktoriasee. Das Land ist ca. 3x so groß wie Österreich. Detaillierte Information auf Wikipedia.

Ganz schnelle kommen hier zu den Fotos und hier zu den Videos: Gorillas ::: gesamte Reise (jeweils Rechtsklick und speichern unter...).

Der Norden an der Grenze zum Sudan ist - laut Behördenaussagen - noch unsicher und sollte nicht bereist werden. Wir bewegen uns auf den Haupttouristenrouten. Zuerst in den Murchinson Falls Nationalpark, dann über Fort Portal in den Queen Elizabeth Nationalpark und schließlich nach Ruanda. Dort sind nämlich die letzten Berggorillas heimisch... Hier noch mal die Reiseroute:

1. Tag:
Wien-Amsterdam-Entebbe-Kampala
Nach einer angenehmen Tagesreise über Amsterdam kommen wir gegen 22 Uhr in Entebbe an und fahren sogleich in die Hauptstadt Kampala, wo wir unser Hotel für 1 Nacht beziehen.



2. Tag:
Kampala - Murchison Falls-Nationalpark
Fahrt über Masindi zum Murchison Falls-Nationalpark. Dieser Nationalpark im Nordwesten des Landes umfasst die größte geschützte Einzelfläche Ugandas. Die Savanne bevölkern typische Arten wie Afrikanische Büffel, Elefanten, Löwen, Uganda-Kobs (eine in Uganda verbreitete Antilopenart) und als Besonderheit die seltene Rothschild-Giraffe. Namensgebend für den Park ist der Murchison-Wasserfall, wo der Viktoria-Nil, der zum Weißen Nil gehört, in imposanter Weise mit 43 m Fallhöhe in die Tiefe stürzt.

3. Tag:
Murchison Falls-Nationalpark
Frühmorgens nehmen wir an einer aufregenden Halbtags-Safari teil. Am Nachmittag geht es auf einer Nilfahrt zum Imposanten Muchinson Falls Wasserfall, wo wir lauernde Nilkrokodile, gähnende Flusspferde und viele bunte Vögel beobachten.



4. Tag:
Murchison Falls - Fort Portal
Ein wahrlich langer Weg, denn aufgrund von Regenfälle müssen wir einen Umweg über schlecht befestigte Straßen nehmen. Fort Portal ist dem Zentrum des früheren Königreichs Toro, das 1993 kulturell wiederbelebt wurde. Hier befinden sich die berühmten Semliki- und Kibale Forest-Nationalparks. Fort Portal liegt am Fuße der berühmten Ruvenzori Berge. Viele Europäer kommen in diese gegend zum Bergsteigen.



5. Tag:
Semliki National Park
Auf der Straße zum Semliki Nationalpark sehen wir die wunderschönen grünen Hügel und Berge und die Flüsse Semliki und Kongo. Mit einem Nature Guide machen wir eine leichte Wanderung durch den Regenwald. Das Vogelparadies des Ituri Regenwaldes und die heißen Quellen sind eine besondere Attraktion.



6. Tag:
Kibale-Nationalpark
Durch den tropischen Regenwald geht es in den Kibale Natiponalpark. Besondere Attraktion sind die vielen Affenarten, speziell die Schimpansen. Der Kibale Nationalpark gilt als das Areal mit der größten Konzentration von Primaten, eindrucksvoll.



7. Tag:
Fort Portal - Queen Elizabeth-Nationalpark
Heute führt uns der Weg vorbei an klaren Kraterseen und wunderschöner Landschaft zum berühmten Queen Elizabeth-Nationalpark. Er gehört zu den wahren Kostbarkeiten Ugandas und wurde unter der Schirmherrschaft der UNESCO zum Biosphären-Reservat erklärt. MIttagessen in Mbarara.



8. Tag:
Queen Elizabeth-Nationalpark
Frühmorgens erleben wir das Erwachen der Natur bei einer abenteuerlichen Safari! Am Nachmittag geht es auf eine kliene Bootsfahrt entlang dem zwischen dem Georg- und Eduardsee gelegenen Kazingakanal.





9. Tag:
Kyambura Wildnis Reservat
Wir steigen in ein wild bewachsenes Tal auf einen Dschungelpfad Schimpansen sehen wir zwar nur einen, aber die Natur ist dort noch genauso wie vor hunderten Jahren. Weiter gehts in den Lake Mburo Nationalpark.

10. Tag:
Lake Mburo Nationalpark
Am Morgen erforschen wir ein letztes Mal die abenteuerliche Wildnis Ugandas in Form einer Kombination aus Wanderung und Bootsfahrt. Eindrucksvoll: Durch einen Nationalpark zu Fuss beschert neue Eindrücke! EIn unberührter und wenig frequentierter Nationalpark. Wir haben endlich Zeit mal so richtig auszuspannen...



Ein seltenes Motiv: Hippo beim Gähnen:



11. Tag:
Lake Mburo-Lake Bunyoni
Mit Zwischenstopp in Kisoro fahren wir zum Lake Bunyoni, ein sehr schöner teil Ugandas. Hier kann man auch im Wasser schwimmen. Viele Ugander kommen übers Wochenende aus Kampala hier her bzw. machen hier Urlaub.

12. Tag
ab nach Ruanda
Wir überqueren die grenze nach Ruanda und quartieren uns in der Nähe des Gorillatrekking-Basiscamps ein.

13. Tag
Gorilla Trekking
Der Höhepunkt der Reise: Nach dem Start der Tour dauert es etwa 2 Stunden bis zur Sichtung der Gorillagruppe. Nach einer Stunde ist aber Schluss. Man darf ja den Tieren nicht zu viel zumuten, das ist jedem klar. Ich kann nur sagen: Eine unglaubliche Erfahrung. So unglaublich, dass sie sehr schwer zu beschreiben ist. Neugiersnasen laden sich das Gorilla Video runter... Am späten Nachmittag gehts wieder zurück nach Uganda.









14. Tag:
Kisoro-Kampala
Ein langer Reisetag. Wir brauchen fast den ganzen Tag um in die Hauptstadt zurückzukehren.

15. Tag
Kampala und Rückflug
Wir verbringen den Vormittag und nachmittag noch in verschiedensten Märkten in Kampala und machen uns am Abend auf den heimweg nach Europa...

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www.hoefler.cc und www.ddr1.at