Trabant P601, BJ 1975    

Slowenien - der Vrsic-Paß.
"Das 3-Länder-Eck: Oft gefahren, trotzdem grosse Sehnsucht.".

Die Anfahrt über den Wurzenpaß kann im Sommer sehr mühsam sein (Verkehr!), aber ab Kranjska Gora wird es wesentlich ruhiger. Nach dem netten See (Rastmöglichkeit) beginnen die 24 engen Kehren auf die nur 1600m hohe Paßhöhe. 27 Kehren (!) führen uns ins Soca-Tal hinab, wo die Straße manchmal recht eng ist. Die sonderbare, aber schön anzusehende Farbe der Soca entschädigt aber dafür locker. Die Abzweigung zum Predilpaß ist kaum zu verfehlen, viel mehr aber die Abzweigung zur Mangartstraße (hinter Strmec, 2 km unter der Paßhöhe). Diese Straße ist zwar eine "Sackgasse", bietet aber einen super Ausblick über die Slowenischen Alpen. Vorbei an einer alten k. & k. österreichischen Festung gehts aufwärts zum Predilpaß, anschließend Rastmöglichkeit am Lago di Predil. Danach eine super-Strecke nach Westen (Sella Nevea), ehe man ins Kanaltal kommt und nach Norden (nicht auf der Autobahn!) fährt. Die Abzweigung zum Naßfeldpaß ist ganz leicht .... zu verfehlen (in Pontebba!). Dort gehts auf einer nicht wirklich für Gegenverkehr ausgelegten Straße bergauf - fast hätte ich nun vergessen auf die geradezu "kriminell" angelegte Südrampe hinzuweisen. Enge Straße, und vor allem: Kehren in unbeleuchteten Tunnels! Oben am Paß ist nicht viel los, auf der österreichischen Seite gehts dann hurtig (gut ausgebaute Straße) bergab.

Vrsic

Sonstige Hinweise:
Wintersperre Vrsic: 31.Okt - 1.Mai, Predil ganzjährig befahrbar. Keine Maut.
Staßenzustand: Großteils ok, bei der Auffahrt zum Vrsic in den Kehren teilweise Kopfsteinpflaster sowie erhebliche Belagschäden. Auf der Mangart-Bergstraße (oft sehr eng) ungezählte unbeleuchtete Tunnels. Vorsicht auch auf der Südrampe vom Naßfeldpaß. Empfohlene Fahrtrichtung: Von Osten nach Westen.

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